Diese Website verwendet beste Cookies. Mit der Nutzung stimmen Sie der Speicherung zu.


» contator.net » Business » Journal.at » Aktuelles » Journal Wirtschaft  

28.5.2018 01:37      Benutzerkonto

Partner:

eMail-Newsletter gratis:

Archiv | Abmelden | RSS/Feeds
Folge uns:
Wir sind in Facebook! Wir sind in Twitter! Wir sind in Google+! Wir sind in Youtube! Wir sind in Labarama!

Suche:

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                      














Neueste Artikel

So kann man einen Kredit über die Schweiz aufnehmen
Bitcoin-Demokratie als Gefahr
Amazon will Flipkart kaufen
Bitcoin: Schlechte Tage gehen zu Ende, Ausblick positiv
Führung und Make-Up
Weniger Echokammern?
mehr...








Autoszene #18


Aktuelle Highlights

Porto 2018


 
Journal.at Journal Wirtschaft
Geld & Finanzen  18.02.2009 (Archiv)

Moral trotzt Krise

Ob sich die Wirtschaftskrise (bereits) auf das Zahlungsverhalten der Österreicher auswirkt, wollte der KSV1870 mit einem Update seiner jährlichen Trendstudie zum Jahreswechsel eruieren. Das Ergebnis war erstaunlich.

Die Zahlungsmoral in Österreich, die schon im ersten Halbjahr sehr gut war, hat sich im zweiten weiter verbessert. Der Zahlungsverzug verkürzte sich sogar um drei Tage. Die durchschnittliche Zahlungsdauer war mit 33 Tagen einen Tag kürzer als im ersten Halbjahr.

'In den letzten Jahren hatten sich sowohl Zahlungsdauer als auch Zahlungsverzug kontinuierlich verbessert. Dieser an sich erfreuliche Trend scheint sich nun trotz Wirtschaftskrise fortzusetzen. Aber das ist natürlich nicht so zu interpretieren. Vielmehr scheinen viele Unternehmen eine Art Flucht nach vorne anzutreten, indem sie sich so rasch wie möglich von Verpflichtungen befreien. Von den Lieferanten wurden teilweise auf Wunsch längere Zahlungsziele eingeräumt. Das bedeutet ein Ansteigen der Lieferantenkredite, was sich auf die Liquidität der Gläubiger nicht positiv auswirken wird', bringt KSV1870-Geschäftsführer Johannes Nejedlik die wichtigsten Ergebnisse der Studie auf den Punkt.

Das momentane Stimmungsbild ist demnach natürlich ebenfalls positiv: 56 % der Befragten geben an, dass die Zahlungsmoral ihrer Kunden im Vergleich zu 2007 unverändert gut geblieben ist, dies sind sogar um 7 % mehr als noch im ersten Halbjahr 2008.

Der Zahlungsverzug von 8 Tagen (= 2 Tage weniger als zuletzt) bei der öffentlichen Hand ist unter dem Aspekt zu sehen, dass das durchschnittliche Zahlungsziel um 4 Tage erhöht wurde (jetzt 31 Tage). Größeren Zahlungsverzug bei der Öffentlichen Hand haben die Branchen Freizeitwirtschaft (ca. 18 Tage) und Land/Tiere/Forstwirtschaft (ca. 15 Tage).

Die deutlichste Verbesserung beim Zahlungsverzug in den diversen Branchen mit 7 Tagen weisen Verkehr/Nachrichtenübermittlung und Glas/Keramik auf, die jeweils die Zahlungsdauer um 4 bzw. 5 Tage reduzieren konnten. Die sogenannten Problembranchen „Bauwirtschaft“ mit 7 Tagen Zahlungsverzug und „Gastgewerbe“ mit 9 Tagen Verzug weichen gar nicht bzw. nur geringfügig vom österreichischen Durchschnitt ab.

Gründe, Rechnungen nicht zu zahlen...

Die meisten, nämlich 60 % geben als Grund fürs Nichtzahlen an, die Rechnung nicht erhalten zu haben. 45 % der Kunden der Befragten geben an, dass ihre eigenen Kunden nicht bezahlen, womit ein Domino-Effekt in Gang gesetzt würde und auch sie ihre offenen Verbindlichkeiten nicht zeitgerecht begleichen könnten. Und immerhin ein Drittel der Kunden beschuldigte die eigene Bank, das Geld nicht zeitgerecht weiterzuleiten.



Für Mag. Johannes Eibl, den Geschäftsführer der KSV1870 Forderungsmanagement, ist der genannte Domino-Effekt nicht von der Hand zu weisen: 'Nur wer seine Forderungen zeitgerecht inkassiert, kann wiederum seine eigenen Verbindlichkeiten termingerecht überweisen. Und verringert damit auch sein Risiko, das Geld zur Gänze zur verlieren. Mit jedem Tag Außenstandsdauer nimmt die Chance auf Einbringlichkeit ab, nach 180 Tagen ist sie bereits auf 10 % gesunken. Nur wenige Unternehmen können sich – gerade jetzt – derartige Verluste leisten.'

Dass die hohe Zahlungsmoral mehr oder weniger die Ruhe vor dem Sturm darstellt, ist ein Gefühl, das 67 % der Befragten bestätigen, indem sie die zukünftige Entwicklung sehr negativ beurteilen. Im ersten Halbjahr 2008 waren es noch 25 % weniger, die sich so pessimistisch äußerten. Wenig überraschend: Nicht einmal 1 % der Befragten hält eine Besserung der Zahlungsmoral in nächster Zeit für möglich.

Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie hier!


Kommen Sie auf unsere Facebook-Seite!
Wir sind in Google+ für Sie da...
Folgen Sie unserem Twitter-Feed hier...
Folgen Sie unserem Labarama-Blog...
Newsticker per eMail oder RSS/Feed!

Auch interessant!
Moralische Intuition
Personen, die stark auf ihr Bauchgefühl vertrauen, sind nicht so anfällig für unmoralische Taten. Zu dies...

Mäuse holen: Besonderes Inkasso
Bei Zahlungsverzug setzen viele Firmen auf einfache Mittel: Der Mahnbrief oder das Inkassobüro sind üblic...

Geld macht unmoralisch
Die simple Vorstellung von Geld ändert unsere Denkweise - sie schwächt alle anderen sozialen Bindungen. Z...

Website gegen Geld
Wenn ein Webdesigner sein Geld nicht bekommt, dann darf er Mahnungen schreiben und Inkassodienste beauftr...

Inkasso auf Facebook
In den USA versuchen aggressive Inkasso-Büros ihre Opfer seit kurzem über soziale Netzwerke unter Druck z...

Europas Zahlungsmoral
312 Mrd. Euro mussten Unternehmen im vergangen Jahr an unbezahlten Forderungen abschreiben. Eine Summe, d...

Ordentliche Zahlungsmoral
Gezahlt wird hierzulande auch in Krisenzeiten vorbildlich. Trotz des Wirtschaftseinbruchs begleichen die ...

Schlechte Zahlungsmoral
Die Zahlungsmoral hat sich in Europa im vergangenen Jahr zwar leicht verbessert. Der Schaden, der Unterne...

Insolvenzstatistik für Österreich
Der KSV hat die Wirtschaft in Österreich im ersten Halbjahr 2009 analysiert und das Ergebnis vorgelegt. '...

Erste nimmt Geld an
Eine stattliche Summe und auch eine staatliche: Die Erste Bank greift endlich in den Geldtopf, nachdem ma...

Forum: Ihre Meinung dazu!

[AufZack Talk] [Forum]     
Posten Sie ins Forum dazu:
Betreff:

   






Top Klicks | Thema Geld & Finanzen | Archiv



 
 

  Sponsoren, Partner:
  


DSGVO und Fotografie



Porto 2018



Wörtherseetour 2018



Fotos lizensieren



Geschenke für Männer



DSG und Newsletter



Fotos Pannonia Carnuntum


Style 4/2018

Aktuell aus den Magazinen:
 Jugendschutz von Google Family Link für Smartphones
 Pannonia Carnuntum Rallye Fotos von der Historic 2018 Oldtimer Rallye
 Autopilot ins Risiko Tesla hat Probleme mit den Assistenzen und der Sicherheit
 .eu wird geöffnet Nicht nur die Briten kommen an die Europa-TLD.
 DSGVO in der Fotografie Fotografen sollten sich auf den Datenschutz vorbereiten

contator.net im Überblick:
 Webnews  WebWizard | Bundesland.at | Wien-Tipp.at | NewsTicker | contator.tv
 Business  Journal.at | Anfrage.net | plex | Seminar.At | BizTipp
 Auto  Auto.At | TunerAuto.At | OldtimerAuto.At | AutoTalk.At | AutoGuide.At | AutoBiz.At
 Freizeit  Style.at | Famili.at | Kinofilm.at | Musical.at | heavy.at | grlz | WitzBold | Advent.At
 Shopping  anna | Shoppingcity.at | SchatzWelt Gewinnspiele | Prozente.net Gutscheine
 Community  AufZack! | Flirtparty | Player | Schmuddelecke

Kontaktformular
Rechtliches
Copyright © 2018    Impressum    Adresse    Sitemap   
Mediadaten    Anfrage: hier werben!    Freies Web? Keine adblocker!
Tripple
      ad-locator.net    |    web-applicator.net