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Erlesenes  17.02.2011 (Archiv)

Globalisierungsgegner sind Rassisten

Und wer die Gleichung nicht versteht ist ein Weichei. Letztere sind außerdem die größte Gefahr für Gesellschaft, Demokratie und unseren Wohlstand außerdem - insgesamt und für den Einzelnen sowieso. Woher wir das wissen?

Ganz einfach: Wir haben ein Buch gelesen. Uns die Ohren waschen lassen, um genau zu sein. Klare Gedanken gefasst, Haltung vorexerziert bekommen. 'Weicheier machen nicht satt' ist der Titel des Werkes, das uns Werner Becher im Goldegg Verlag aufgetischt hat.

Worum es geht, ist schnell erklärt: Becher sieht unsere Gesellschaft auf einem schmuseweichen Weg in die überversicherte wohlstandsverteilende Wurschtigkeitsmenschheit gehen. Er drückt es klarer (und immer polarisierend) aus, das Ergebnis ist das gleiche. Menschen würden sich nicht anstrengen wollen, sondern lieber im Mittelmaß schwimmen. Gleichzeitig aber fordern sie genau das Mittelmaß von der Gesellschaft ab. Lieber auf 'Reiche' schimpfen und ein Scherzerl von denen bekommen, als Leistung zu bringen (selbstständig zu werden, wie Becher betont).

Die Politik spielt das Spiel mit, die Medien tun es genau so. Letztere, weil sie mit Auflagen und Geldern der Politik rechnen müssen, erstere, weil sie sich eine angenehmere Gesellschaft nicht wünschen können. Denkende und fordernde Individuen sind die Weicheier nämlich nicht, die Werner Becher kritisiert. Eher nachplappernde und ansonsten unauffällige Mainstreamer, die offen keinen Zeigefinger heben würden. Komfortabel für jene, die keine Weicheier sind.

Und so gipfelt die 'Abrechnung mit Feiglingen, Mitläufern und Ja-Sagern', so der Subtitel, dann auch in Hinweisen, wie man dem Weichei-Dasein entkommt. Sich damit über die Masse stellt, mehr erreicht, Karriere macht, Erfolg hat. Becher lehrt, sich nicht mit Mittelmaß zu begnügen, sondern das Ruder selbst in die Hand zu nehmen. Und er ist dabei direkt, kontroversiell und polarisierend. Das bietet provozierende Reibungsflächen, die der Verstand bei der Verarbeitung braucht, macht das Buch aber auch unterhaltsam zu lesen.

Nicht immer liest es sich ohne Holpern, wenn etwa immer wieder statt formulierter Gleichnisse mathematische Zeichen in die Prosa fließen. Die Überschrift hätte Becher als 'Globalisierungsgegner = Rassisten' mitten in den Text gepackt, was das Lesen doch ein wenig hemmt. Nicht in den Text hat er dagegen politische Ideologien gepackt, was angenehm ist. Seine doch sehr politische Herkunft (und 'neoliberale' Einstellung) und Laufbahn bleibt draussen, was wir positiv bemerken. Die Weicheier sind keine politische Abrechnung, sondern werden im größeren Zusammenhang gesehen. Pluspunkt!

'Weicheier machen nicht satt' ist ein Buch rund um Wirtschaft und Gesellschaft, motivierend und aufrüttelnd zugleich. Es werden jene lesen und verschlingen, die die Gleichgültigkeit unserer Mitmenschen nicht mehr sehen können. Jene, die Haltung haben, Meinung äußern, Einfluss nehmen und sich nicht fremdbestimmen lassen wollen, haben Freude daran. Zu fürchten ist, dass jene anderen - die Weicheier - es vom Boulevard nicht in die Weichei-Abrechnung hinein schaffen. Sie bräuchten es genauso: Die Anti-Weichei-Fraktion wird mit den Erkenntnissen Bechers gnadenlos ausnützen, was Weicheier ihr an Möglichkeiten zur unwidersprochenen Entfaltung gibt. ;-)

Weicheier machen nicht satt (Buch)

Das Buch ist bereits erhältlich und wärmstens zu empfehlen. Alleine schon, weil die gesammelten Meinungen des Autors viel Stoff für Überlegungen aber auch jede Menge Material zum Schmunzeln bieten. Eine gute Kombination.

Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie hier!

#Buch #Wirtschaft #Gesellschaft #Politik #Rezension


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