Diese Website verwendet meisterhafte Cookies. Mit der Nutzung stimmen Sie der Speicherung zu.


» contator.net » Business » Journal.at » Aktuelles » Journal Wirtschaft  

27.5.2016 16:09      Benutzerkonto

Partner:

eMail-Newsletter gratis:

Archiv | Abmelden | RSS/Feeds
Folge uns:
Wir sind in Facebook! Wir sind in Twitter! Wir sind in Google+! Wir sind in Youtube! Wir sind in Labarama!

Suche:

                                                                                                                                                                                                                                                                   














Neueste Artikel

Buffet bietet für Yahoo
Registrierkassenpflicht ab heute
Windows integriert Linux
Der Markt und die Kammern
mehr...








Content Marketing eBook


Aktuelle Highlights

Test: Jaguar XF


 
Journal.at Journal Wirtschaft
Aktuell  02.05.2011 (Archiv)

Müllberge durch Elektronik

Verschmutzung, Verschwendung wertvoller Ressourcen und Krankheiten in Afrika und Asien: Das sind die Folgen des noch immer ungelösten Problems des Elektro- und Elektronikmülls.

Auf globaler Ebene kämpft gegen das Problem die Initiative StEP (Solving the E-Waste Problem). Sie bündelt die Maßnahmen der verschiedenen Akteure - darunter Forschung, internationale Organisationen, NGOs, Regierungen und auch Hersteller, um den Missstand des aus den Industrieländern exportierten Abfallproblems in den Griff zu bekommen.

Elektro- und Elektronikschrott ist der am schnellsten wachsende Teil der Abfallströme der Industriestaaten. Sein Recycling bietet zumindest theoretisch ein hohes Potenzial: In einer Mio. Althandys stecken laut Schätzungen 24 Kilo Gold, 250 Kilo Silber, neun Kilo Palladium und neun Tonnen Kupfer, die zurückgewonnen werden können - allesamt Metalle, die infolge der steigenden Nachfrage stets knapper und teurer werden. Voraussetzung für die Rückgewinnung ist jedoch eine Recycling-Infrastruktur und fachliches Wissen bei denen, die diese bedienen.

Die Realität sieht oft anders aus. Obwohl die Ausfuhr von Elektronikschrott verboten ist, werden Altgeräte - egal ob noch weiter brauchbar oder nicht - aus Europa und Nordamerika nach Afrika oder Asien verschifft. Teile, die nicht mehr weiterverwendet werden können, landen in vielen Fällen auf Müllhalden. Dort stellen sie eine hohe Gefahr für die Umwelt und auch die Gesundheit der Bevölkerung dar. Denn um etwa an den noch verkaufbaren Rohstoff Kupfer zu gelangen, verbrennen viele Kinder die Plastikhüllen von Kabeln, wobei giftige Dämpfe entweichen.

Als ersten Schritt versucht das StEP-Projekt derzeit, Überblick über den anfallenden Elektronikschrott zu schaffen, den man derzeit auf 50 Mio. Tonnen pro Jahr schätzt. 'Daten dafür gibt es zwar bei den einzelnen Unternehmen, sie müssen jedoch gesammelt werden. Wichtig ist auch zu prüfen, was in den großen Frachthäfen der Welt passiert', erklärt Rüdiger Kühr, Leiter von StEP an der Universität der Vereinten Nationen, gegenüber pressetext. Nachhaltiges Recycling in den Ankunftsländern - vor allem Afrika - ist die zweite Strategie, wofür durch Partner in Industrieländern die nötigen Voraussetzungen geschaffen werden sollen.

Nötig ist es auch, bei den Herstellern anzusetzen, die etwa den Lebenszyklus eines Produkts für dessen nachhaltige Gestaltung stärker beachten können. 'Unser Ansatz dafür ist, die verschiedenen Akteure an einen Tisch zu bringen. Mehrere Hersteller wie etwa HP, Philips, Ericsson und Nokia sind bereits bei StEP dabei, darüber hinaus auch Universitäten und Forschungsinstitute, NGOs wie auch drei UN-Organisationen und mehrere Regierungen betroffener Länder', berichtet Stephanie Adrian von der United States Environmental Protection Agency gegenüber pressetext.

Nicht übersehen darf man die zentrale Rolle des Konsumenten für die Überwindung des Problems. 'Er sollte verantwortungsvoll kaufen und ebenso mit den Geräten umgehen', betont Adrian. Ideal wäre es, schon vor dem Kauf zu erwägen, ob man ein Produkt wirklich braucht, wie lange es genutzt wird und ob es später repariert werden kann. Auch die Möglichkeiten des späteren Recyclings und der Rückgabe raten die Experten beim Verkäufer zu erfragen.

pte/red

Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie hier!

#Müll #Entsorgung #Recycling #Elektronik #Green IT #Klima #Umwelt


Kommen Sie auf unsere Facebook-Seite!
Wir sind in Google+ für Sie da...
Folgen Sie unserem Twitter-Feed hier...
Folgen Sie unserem Labarama-Blog...
Newsticker per eMail oder RSS/Feed!

Auch interessant!
Plastik verrottet nicht
Weder klassische Tüten aus Polyethylen noch sogenannte kompostierbare Kunststofftüten verändern sich nach...

Biologisch abbaubare Computerchips aus Holz
Mithilfe des Materials 'Cellulose Nanofibril' (CNF) haben Forscher der University of Wisconsin-Madison Co...

Verkauf von Elektronik und Computern
Letzte Woche haben wir getestet, wie es um die Dienste bestellt ist, die Bücher und CDs ankaufen und dami...

Umweltfreundliche Elektronik
Greenpeace hat zum 18. Mal eine Rangliste zur Umweltfreundlichkeit von Elektronikherstellern veröffentli...

Afrikas Frauen kaufen Kosmetika
International agierende Kosmetik-Riesen setzen immer mehr auf den afrikanischen Markt und dessen weiblich...

Computerschrott macht Probleme
Elektronikhersteller sollen sich um die Entsorgung von gespendetem, aber unerwünschten Equipment kümmern....

Unser Müll in Afrika
Hightech-Müll aus Europa und Nordamerika landet trotz Verboten noch immer zum großen Teil in Afrika und A...

Kinder vor Gift schützen
Um Kinder daheim vor giftigen Chemikalien zu schützen, sollten Eltern fünf Grundregeln beachten. Hier sin...

Metall und Recycling
Metalle werden weltweit viel zu selten dem Recycling zugeführt. Das ungenutzte Potenzial ihrer Wiederverw...

Elektroautos und Atomstrom
Das Image der Elektroautos steht auf dem Spiel, wenn für ihren Betrieb Atom- und Braunkohlestrom zum Eins...

Microsoft will grünere IT
Was Energieeffizienz angeht, hat die IT-Branche noch einiges nachzuholen. So lautet die Kritik von Rob Be...

Nissan will Akkus wiederverwenden
Der elektrische Nissan Leaf kommt schon in einem Jahr auf unsere Straßen. Den ausrangierten Lithium-Ionen...

Auto aus Hanf geplant
Australische Wissenschaftler wollen Autos aus Hanf entwickeln. Ein Expertenteam der Universität von New S...

Forum: Ihre Meinung dazu!

Sigrun Savoy 3.5.2011 08:15
Elektronikmüllberge
Die Politik versagt immer mehr. Jede Erzeugerfirma gehört verpflichtet, dass sie ihre Produkte als Altware zurücknimmt und umweltgerecht entsorgt oder wiederverwertet. Das alles muss über ein nachvoll ... [mehr!]
[AufZack Talk] [Forum] [Thread]     
Posten Sie ins Forum dazu:
Betreff:

Ihre Meinung via Facebook posten:

   






Top Klicks | Thema Aktuell | Archiv

Folge uns: | Facebook | Google+ | Youtube

 
 

  Sponsoren, Partner:
  


Fotorechte in Social Networks



Test: Jaguar XF



Rolls Royce Dawn im Test



Worms im Browser



Fiesta feiern



Straßenfest Südwind



Clubman All4


Ford GT

Aktuell aus den Magazinen:
 Bundespräsidentenwahl 2016: Amtliches Endergebnis Alexander Van der Bellen gewinnt gegen Norbert Hofer
 WhatsApp für Windows Endlich auch eine Desktop-Version von WhatsApp
 Muttertag 2016 Tipps, Rezepte, Gedichte und mehr im Special!
 Pflicht zur Registrierkasse Einführung mit Mai und Juni
 Hilfe statt Handicap Geborgte Beine durch Persönliche Assistenz

contator.net im Überblick:
 Webnews  WebWizard | Bundesland.at | Wien-Tipp.at | NewsTicker | contator.tv
 Business  Journal.at | Anfrage.net | plex | Seminar.At | BizTipp
 Auto  Auto.At | TunerAuto.At | OldtimerAuto.At | AutoTalk.At | AutoGuide.At | AutoBiz.At
 Freizeit  Style.at | Famili.at | Kinofilm.at | Musical.at | heavy.at | grlz | WitzBold | Advent.At
 Shopping  anna | Shoppingcity.at | SchatzWelt Gewinnspiele | Prozente.net Gutscheine
 Community  AufZack! | Flirtparty | Player | Schmuddelecke

Kontaktformular
Rechtliches
Copyright © 2016    Impressum    Adresse    Sitemap   
Mediadaten    Anfrage: hier werben!    Freies Web? Keine adblocker!
Tripple
      ad-locator.net    |    web-applicator.net