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Geld & Finanzen  25.03.2013 (Archiv)

Insolvenzen gehen zurück

Die Zahl der insolventen Unternehmen nahm gegenüber dem 1. Quartal 2012 um knapp 9 % ab: 1.465 Unternehmen oder 23 Unternehmen pro Gerichtstag wurden 2013 im 1. Quartal gezählt.

864 eröffnete Verfahren entsprechen einem Rückgang von ca. 13 %. Auch die Insolvenzverbindlichkeiten gingen zurück, allerdings in geringerem Umfang als die Fälle. Das Resultat ist eine um ca. 10 % höhere durchschnittliche Schuldsumme pro Fall: EUR 538.000,-. Auch die Anzahl der betroffenen Dienstnehmer ist mit 6.400 Personen um 23 % gestiegen. Die mangels Vermögens nicht eröffneten Verfahren sind mit 601 Fällen nur geringfügig gesunken.

Während 8 Bundesländer zum Teil sogar zweistellige Rückgänge verzeichnen, gibt es in Tirol einen Zuwachs an Insolvenzen von 23 %. Dieser Zuwachs besteht praktisch zur Gänze aus Kleinstunternehmen der Branchen Gastronomie und Transportgewerbe und ist damit kein Vorbote für dunkle Wolken.

KSV fordert Bankeninsolvenzrecht

Seit 2008 ist allen Politikern in Europa klar, dass ein modernes und leistungsfähiges Bankeninsolvenzrecht nottut. Dies deshalb, weil Banken keine gewöhnlichen Unternehmen sind, sondern vielfach die Aufgabe einer unverzichtbaren Infrastruktureinrichtung für Wirtschaft und Private erfüllen. Seit 2 Jahren nun wird der Ruf nach diesem Rechtsinstitut immer drängender, und allem voran der Wunsch, dass Bankensanierungen nicht notwendigerweise auf dem Rücken der Allgemeinheit abgeführt werden sollen, sondern, dass die betroffenen Gläubiger einen Sanierungsbeitrag zu leisten haben.

Rückgänge gibt es auch bei den privaten Insolvenzen: Es gibt drei Millionen Menschen in Österreich, die finanzielle Verpflichtungen haben. Nach Einschätzung des KSV1870 sind 150.000 davon als materiell insolvent zu bezeichnen.

Privatinsolvenzen nehmen ab

Der Gesetzgeber erwartet von all diesen 150.000 Menschen, dass sie sich selbst „stellen“, also selbst unmittelbar nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit einen Konkursantrag bei Gericht einbringen. Dies bringt mit sich, dass man die Zahlungsunfähigkeit öffentlich eingestehen muss, denn die Gerichtsbeschlüsse dazu werden veröffentlicht.

Kämen diese 150.000 Personen alle auf einmal, um Konkursantrag zu stellen, würde das die Kapazitäten der Gerichte bei weitem überfordern. In den ersten 17 Jahren seit Einführung des Schuldenregulierungsverfahrens gab es kontinuierlich Anstiege. Im Jahr 2012, dem 18. Jahr jedoch, ergab sich erstmals ein leichter Rückgang. Und das obwohl der Pool an materiell insolventen Personen in den letzten Jahren nicht spürbar abgenommen hat.

Nicht die Armut gebiert die Schulden, sondern Schulden können arm machen. Die sog. „Kreditvaluta“, also das ausgezahlte Darlehen, ist mitunter sehr rasch ausgegeben, die Rückzahlungen samt Zinsen und Kosten führen jedoch zu deutlichen Mehrbelastungen. Menschen bewerten die Gegenwart und die ganz nahe Zukunft überproportional und damit irrational hoch gegenüber der mittleren oder gar fernen Zukunft. Die Volkswirte haben für dieses psychologische Phänomen in anderem Zusammenhang den Begriff „Liquiditätspräferenz“ geprägt, der sich auch auf unvernünftige Kreditverpflichtungen für Konsumausgaben anwenden lässt.

Wer arm ist, gilt als nicht kreditwürdig und erhält daher in der Regel auch keinen Kredit. Diesen erhält nur, wer über ein Mindestmaß an Leistungsfähigkeit verfügt. Kredit hat nur, wer ihn nicht braucht, sagt das Sprichwort. Doch mit jenen, welche den Kredit nicht brauchen, ist kaum Darlehensgeschäft zu machen. Daher befinden sich Kreditgeber im Spannungsfeld, Leuten Kredit zu gewähren, die Geld ausgeben wollen, das sie noch nicht haben.

Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie hier!

#Geld #Insolvenzen #Statistik #KSV


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