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Aktuelles  26.03.2013 (Archiv)

Empörung und Journalismus

Eine bessere und nach Möglichkeit internationale Aus- und Weiterbildung von Wirtschaftsjournalisten könnte die EU-Krise mit ihrem jüngsten Fall Zypern in der öffentlichen Wahrnehmung deutlich entschärfen.

Zu diesem Schluss kommen Experten im Rahmen einer Diskussionsrunde in Wien, die von der Initiative Qualität im Journalismus nd dem Internationalen Forum für Wirtschaftskommunikation (IWFK) durchgeführt wurde. 'Angst verkauft sich leider gut', findet die frühere EZB-Direktorin Gertrude Tumpel-Gugerell. Für den Kommunikationswissenschaftler Matthias Karmasin von der Universität Klagenfurt ist 'Zypern ein gutes Beispiel für Empörungsjournalismus'.

Karmasin, der auch Chef des medienhauses wien ist, sieht auch die Aktienkurse eindeutig von negativen Berichten beeinflusst. Für Wirtschaftsjournalisten sei daher die saubere Trennung von Fakten und Meinung angeraten. Der Experte vermisst zudem eine offene Debatte aus Sicht der verschiedenen ökonomischen Denkschulen. 'Für Wirtschaftsberichte müssen die gleichen Qualitätsstandards gelten wie sonst auch', meint er. So würden die Medien etwa die jahrelang unüblich hohen Zinsen in Zypern verschweigen. 'Hier baut Journalismus eine Empörung auf und lebt dann von deren Bewirtschaftung.'

Meldungen zu verheimlichen, sei keine Lösung, denn das Publikum brauche mehrere Interpretationsangebote. Auch würden die sozialen Medien generell wenig ausgleichen, da diese trotz Globalisierung primär sprach- und kulturgebunden verlaufen. In den Medienhäusern allerdings könnte laut Karmasin über eine eigene Europa-Berichterstattung nachgedacht und in der Ausbildung paradigmatisch neutral vorgegangen werden. 'Wenn es aber die eigene Lebenswelt betrifft, zeigen sich die Menschen sehr wohl informiert', ergänzt Karmasin.

Für Franz Schellhorn, Leiter der kürzlich gegründeten Denkfabrik Agenda Austria, werden in der Wirtschaftsberichterstattung Fakten und Meinungen sehr wohl sehr sauber getrennt. 'Für viele Redakteure aber scheint Keynes der einzige Ökonom gewesen zu sein', moniert er. Auch wurde der Euro von Beginn an nach oben und keinesfalls in die Krise geschrieben. 'Journalisten wiederholen dieselben Fehler und machen eine wirklich schlechte Figur', klagt Schellhorn. Bei Zypern allerdings erfolge die Empörungsberichterstattung zu Recht.

Die Medienhäuser sieht Schellhorn wirtschaftlich nicht so unter Druck, dass Recherchen unmöglich wären. Den 'Agenturen-Verwertungsjournalismus' jedoch weiter auszubauen, hält er für einen großen Fehler. Wenig zielführend seien auch Berichte, die 'einerseits und andererseits' beleuchten. Laut dem Experten erkennen die Medienhäuser sehr wohl den Bedarf an qualifiziertem Nachwuchs und müssten daher die angestammten Kollegen nach Möglichkeit zur Weiterbildung auch ins Ausland entsenden.

An die Eigenverantwortlichkeit der Medienkonsumenten appelliert Wilfried Sihn, Chef von Fraunhofer Austria Research und IWFK-Gründungsmitglied. Jeder könne sich heute eine eigene Meinung bilden, wenngleich dies wegen der immer komplexeren Sachverhalte zunehmend aufwendiger werde. 'Journalisten sollten bei der Stimmungsmache aufpassen und vielmehr die Faktenlage einfach, umfassend und richtig darstellen', so der Managementwissenschaftler der TU Wien

pte/red

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#Journalismus #Zukunft #Europa #Ausbildung


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