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Aktuell  05.11.2013 (Archiv)

Transparentes Erdöl

Neue Wege beim Auffinden von Erdöl und Erdgasfeldern geht die österreichisch-australische Explorationsfirma ADX Energy in Rumänien. Die Anrainer kommen hier besonders gut zu Wort.

Bestärkt durch die guten Erfahrungen in Tunesien unterstützt das Unternehmen auch in Rumänien Bürgerbeteiligung und Transparenz. 'Nur durch die Einbindung der lokalen Bevölkerung und Behörden kann das Vertrauen langfristig aufgebaut werden, um so komplexe und viele Jahre dauernde Projekte wie eine Erdölexploration für alle Beteiligten zum Erfolg zu führen', gibt sich ADX-Energy-Technikvorstand Paul Fink überzeugt.

Am 29. November 2012 ratifizierte das rumänische Parlament die Parta-Konzession, schon ab 13. Februar 2013 begann die erste Seismik-Kampagne, um das Rohstoff-Potenzial des Blocks in der Nähe von Timisoara zu heben. 'Wir sind die Ersten und Einzigen aus der staatlichen Lizenzvergabe in Runde zehn, die bereits vor Ort investieren. Die anderen Firmen planen ihre Aktivitäten noch oder spekulieren bloß mit dem guten Weiterverkauf ihrer Erdölkonzessionen', sagt Fink und erinnert daran, dass es seit dem Sturz von Ceausescu 1989 in dieser Gegend keine Exploration mehr gab. Für Staatsunternehmen wie OMV-Petrom war die Region bis auf die bereits produzierenden Felder schlichtweg uninteressant, die 'Majors' wie Chevron oder ExxonMobil konzentrieren sich auf den Osten und Südosten des Landes oder auf die Tiefwasserexploration im Schwarzen Meer.

ADX arbeitet mit neuen 3D-Seismik-Technologien, die deutlich präziser sind als herkömmliche Methoden. Damit sind bessere Prognosen zur Ergiebigkeit von Erdöl- und Erdgasfeldern möglich. Das immer vorhandene wirtschaftliche Risiko kann so zusätzlich gemindert werden. Wichtig aber ist den Österreichern und Australiern bei ADX die Langfristigkeit ihres Engagements. 'Für uns ist die Region Timisoara kein kurzfristiges Finanzinvestment. Wir wollen hier vor Ort investieren und letztendlich profitabel produzieren, damit alle etwas davon haben', erklärt Fink.

Anfang November beginnt die nächste Seismik-Kampagne - auf einer Fläche von etwa 200 Quadratkilometern in 3D- und weiteren 80 Kilometern 2D-Seismik. Auf insgesamt 20.000 Punkten werden Messungen durchgeführt, bis Jahresende ist dann eine Gesamtfläche von 1.221 Quadratkilometern erfasst - das ist mehr als viereinhalbmal die Fläche des Neusiedler Sees. 'Das geht nicht ohne Wohlwollen der lokalen Behörden, Bürgermeister und der betroffenen Bevölkerung, dazu braucht es Bürgerversammlungen und ein offenes Ohr für deren Anliegen', betont Fink. Das von den Seismik-Messungen betroffene Gebiet umfasst ohne die Stadt Timisoara immerhin 16 Dörfer und etwa 70.000 Bewohner.

Die Einbindung der örtlichen Bevölkerung erfolgt auf mehreren Ebenen und verläuft ähnlich wie eine Bauverhandlung, auch wenn die Explorations- und Produktionsgenehmigungen schon längst auf höchster Ebene vom rumänischen Parlament ratifiziert wurden. Im Rahmen des Umweltschutzverfahrens können so etwa in Timisoara Bedenken oder Einsprüche vorgebracht und Eingaben gemacht werden. Diese werden dann von der zuständigen Behörde geprüft und wenn relevant an ADX weitergegeben. ADX hat diese Kundmachungen auch auf seine australische Website gestellt, in rumänischer Sprache, und deshalb für Verwunderung bei den dortigen englischsprachigen Investoren gesorgt. 'Transparenz macht sich eben oft bei kleinen Dingen bemerkbar', meint Fink. 'Es sind nicht die Mega-Events, die zu Transparenz betragen.'

Obwohl das Berggesetz es eigentlich nicht vorsieht, haben sich ADX und der lokale Kontraktor auch der langwierigen Prozedur eines lokalen Baugenehmigungsverfahrens unterzogen, so als ob auch bei der Seismik-Messung permanente Strukturen geschaffen würden. 'Das gilt strenggenommen natürlich nur beim Bohren - wenn wir eventuell Zufahrtsstraßen bauen, und den Bohrplatz errichten', klärt Fink auf. 'Bei der Seismik bleibt nach der Aufnahme eines Punktes bei starkem Regen eigentlich nichts übrig, höchstens eine Traktor oder 4WD-Fahrzeugspur, mit dem der Messpunkt erreicht wurde. Und auch dafür bekommt der betroffene Grundstücksbesitzer Entschädigung, wenn es uns nicht gelingt, den ursprünglichen Zustand sofort wieder herzustellen.'

Gehör verschaffen können sich die betroffenen Grundbesitzer und Vertreter der Bevölkerung auch bei Bürgerversammlungen mit der rumänischen Seismik-Firma und ADX-Vertretern. Bis dato gab es davon bereits etwa zehn Veranstaltungen in der Region, auf der auch immer wieder detaillierte technische Fragen zur Seismik-Methode gestellt werden. 'Was der Bevölkerung bei der Aufnahme von Seismik-Daten natürlich am meisten ins Auge sticht, sind die kilometerlangen, mit modernster Elektronik ausgestatteten Kabel, die wir für ein paar Tage zur Messung von akustischen Wellen in die Landschaft legen', sagt Fink. Das ruft natürlich Neugier und Fragen hervor.

Etwa 60 Grundbesitzer, landwirtschaftliche Großbetriebe und einzelne Bauern, auf deren Feldern 3D-Seismik aufgenommen werden soll, müssen zudem einzeln besucht werden, erläutert der Technikchef von ADX. Das machen eigens geschulte Leute des sub-beauftragten rumänischen Seismik-Unternehmens. Und wenn es weiteren Erklärungsbedarf gibt, wird ADX tätig. In einigen Fällen kann der rechtmäßige Grundbesitzer gar nicht aufgefunden werden, oder ein Betreten des Grundstücks wird prinzipiell nicht erlaubt. 'Da wir eine kleine Firma sind, können wir aber Entscheidungen sehr schnell treffen und gemeinsam mit unseren rumänischen Kontraktoren innerhalb kürzester Zeit ein alternatives Programm planen, dass diese Grundstücke umgeht', sagt Fink.

Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Informationsmaßnahmen über lokale Medien, Webseiten und Anschlägen an Gemeindeämtern und öffentlichen Plätzen. 'Wir sind ein börsennotiertes Unternehmen. Für uns ist Transparenz und Offenheit ein Gebot. Dadurch wissen die Leute auch, was wir machen.'

pte/red

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#Erdöl #Transparenz #Politik #Energie #Rumänien


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