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Wirtschaft  07.08.2014 (Archiv)

Frauen am Werbepranger

Die Stadt Klagenfurt pfeift ihre Watchgroup gegen sexistische Werbung in Kärnten zurück, die die Frauenpolitikerin der Gemeinde ins Leben gerufen hat - samt deutlichen Worten. Hinter den selbsternannten Wächtern steckt ein zu hinterfragendes System.

In Salzburg wurde eine erste 'Watchgroup' gegen Sexismus in der Werbung gegründet und auch die Installation im Wiener Rathaus sieht sich als Innovation. Um genauer zu sein: Die jeweiligen Frauenvertreter präsentieren sich dort und geben sich einen Selbstzweck mit Öffentlichkeitswirkung. Und eben jenen, der in Klagenfurt auch 'im Namen der Stadt' Pranger gegen ansässige Firmen gespielt hat, hat man nun in Kärnten durch den Bürgermeister selbst abgedreht - zu gefährlich wurde es der Stadt, dass Schadensersatzforderungen auch sie treffen könnten. Ein Prozessrisiko für die zweifelhafte Arbeit will da niemand offiziell übernehmen.

Anders in Wien, wo die Watchgroup gegen Werbung sogar im Übereinkommen von Rot-Grün im Rathaus steht. Und das, obwohl es eine Stelle aller der Werbewirtschaft Beteiligter gibt, die solche Beurteilungen und Schiedssprüche unabhängig aussprechen kann. Der Werberat nämlich, der hierbei nicht nur sexistische Werbung nach strengen ethischen Gesichtspunkten feststellt, hat auch Handhabe gegen Werbetreibende. Er kann im Anlassfall sogar den Stopp von Kampagnen verfügen, was die Medien als Partner dann auch sanktionieren können - im Werberat ist es also möglich, tatsächlich einzuwirken. Die Watchgroups beschränken sich dagegen auf Populismus.

Die Watchgroups in Österreich

Sexismus in der Werbung ist abzulehnen, das hat schon der Werberat definiert und sanktioniert entsprechende Werbungen:

Der offizielle Werberat

Dass nun diverse Watchgroups noch öffentliche Pranger einrichten, ist zumindest hinterfragenswert. Insbesondere bei der Website aus Wien kommen die wahren Intentionen zur Selbstinszenierung klar zur Geltung:

Werbewatchgroup Wien
Werbewatchgroup Klagenfurt
Werbewatchgroup Salzburg
Werbewatchgroup Graz

Am Spiel stehen Wirtschaftsstandort und Arbeitsplätze, und das für Steuergeld? In Klagenfurt hat man schnell nach der Installation durch die Frauenstelle wieder den Stecker gezogen.

Klagenfurt: Bürgermeister stoppt Watchgroup

Anlass waren Betriebe, die aus ihrer Sicht zu unrecht am Sexismus-Pranger standen und mit teuren Klagen drohten. Sieht man bisherige Beiträge und Urteile der Watchgroups an, ist deren Gültigkeit und Zweckmäßigkeit tatsächlich alles Andere als auchreichend, um vor Gericht bestehen zu können.



Dabei sind diese wenig zimperlich in ihren Beurteilungen und im Veröffentlichen von wehrlosen Unternehmen. Der 'Pranger' zeigt in den Bundesländern schließlich alles (in Wien werden sogar 'gute' Werbungen als Gegenpol ausgezeichnet - nach welchen Kriterien, sei dahingestellt). Und dass das dann durchaus ausgeschlachtet wird, ist bekannt. So wird der Ruf von Unternehmen zerstört, gegen wirklich sexistische Werbung aber nichts Wirksames getan.

Das geht soweit, dass sich die Werbe-Watchgroups gegenseitig Kampagnen um die Ohren hauen. Wenn etwa eine Gruppe die befangene andere von der Bewertung einer politischen Kampagne befreit: Darauf wird eine Dame rückseitig mit dem Wort 'sozial' gezeigt. Ganz klar, dass die für die SP werbende Frau so 'weiblich' sexistisch mit 'sozial' konotiert und daher abzulehnen ist...

All das hat - insbesondere, da es ohnehin wirksame Korrektive im Markt gibt - den Geruch von politischem Populismus mit Steuergeldern, der noch dazu schädlich für die Wirtschaft ist. Ob andere Bundesländer dem Vorbild von Klagenfurt folgen, um die Pranger abzudrehen, bleibt abzuwarten. Besser wäre es jedenfalls, die bestehenden neutralen Instanzen aufzuwerten statt mit zweifelhafter Agenda auf die Wirtschaft los zu gehen.

Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie hier!

#Politik #Gleichstellung #Werbung #Ethik #Werberat #Sexismus #Klagenfurt


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