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Geld & Finanzen  08.04.2011 (Archiv)

4% Zinsen in Europa?

Martin Hüfner, volkswirtschaftlicher Berater der österreichischen Vermögensanlagebank direktanlage.at, sieht nach der Zinsanhebung der EZB einen beginnenden 'Zinserhöhungszyklus', der bis über 2011 hinaus dauern wird.

Der Ökonom glaubt, dass ein Anstieg der Leitzinsen auf über 4 Prozent bis Anfang 2013 realistisch sein kann. 'Mit der Zinsanhebung der Europäischen Zentralbank beginnt eine Wende', ist Hüfner überzeugt. 'Es ist nicht nur der Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik der letzten Jahre. Die Notenbank signalisiert, dass die Finanz- und Wirtschaftskrise für die Geldpolitik zu Ende ist und dass keine weiteren monetären Anschubmaßnahmen notwendig sind.' Der Markt erwarte, dass in diesem Jahr noch zwei Zinserhöhungen vermutlich im gleichen Ausmaß wie jetzt folgen werden.

Worauf muss sich ein langfristig orientierter Anleger einstellen? Hüfner: 'Seit Bestehen des Euro gab es zwei Zinserhöhungszyklen, einmal ab 1999 und einmal ab 2005. Beides Mal ging es insgesamt um 2,25 Prozentpunkte nach oben. Im Schnitt dauerte die Anhebung 21 Monate. Würde man dieses Muster auch jetzt wieder unterstellen, dann würde sich die jetzt anstehende Zinsanhebung bis Ende 2012 hinziehen und bei einem Satz von 3,25 Prozent enden.'

Laut dem Experten wäre das keine wirklich dramatische Entwicklung: 'Die Sätze lägen deutlich unter den in vorherigen Restriktionsperioden erreichten Sätzen. Wollte die EZB wieder auf die früheren Höchststände kommen, dann müsste sie den Hauptrefinanzierungssatz auf über 4 Prozent erhöhen. Das würde dann im Jahre 2013 erreicht. Das erscheint mir plausibler. Freilich setzt es voraus, dass die Schuldnerländer an der europäischen Peripherie dann aus dem Gröbsten heraus sind.'

'Die Konjunktur wird weiter laufen, freilich nicht mehr ganz so schnell wie bisher angenommen', so der direktanlage.at-Berater. Das sei aber kein Beinbruch. Die Inflation werde ebenfalls weiter gehen, aber auch nicht mehr so stark. Die Preiserwartungen werden in einem vertretbaren Rahmen bleiben. 'Die Investoren glauben an einen Erfolg der Stabilitätspolitik', so Hüfner.

Wenn die Leitzinsen der EZB auf über 4 Prozent gehen, dann sei damit zu rechnen, dass die Anleiherenditen bei über 5 Prozent landen, meint der Ökonom. 'Die Aktienkurse dürften etwas langsamer als von vielen erwartet zunehmen. Für den DAX würde die 8000 Marke nicht schon 2011 erreicht werden, sondern vielleicht erst 2013. Der Euro wird zunächst noch weiter aufwerten - vielleicht bis 1,60 Dollar, sich aber wieder zurückbilden, wenn auch die US-Notenbank mit dem Exit beginnt und die Zinsen erhöht.'

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#Geld #Zinsen #Europa #Anlage #Aktien



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