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Journal.at Kurzmeldungen
Lieferanten  27.06.2013 (Archiv)

Benzinpreise in Österreich und der EU

Der Benzinpreis unterlag seit eh und je enormen Schwankungen. Tatsächlich ist die Spanne zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Benzinpreis der Welt enorm. Venezuela ist das Land mit dem niedrigsten Preis.

Der Treibstoff ist da staatlich subventioniert und man bezahlt umgerechnet für einen Liter Super gerade mal 5 Cent. Vergleichsweise dazu ist die Türkei das teuerste Benzinland der Welt. Mit Preisen nah an der und zeitweise sogar über der 2 €-Grenze ist es 40-mal so teuer wie Venezuelas Sprit.

Die EU und damit auch Österreich bewegen sich da eher im oberen Mittelfeld. Das teuerste Benzin in der Europäischen Union gibt es in Norwegen, es bewegt sich um einen Betrag von 1,90 € herum und kostet damit etwa 50 Cent mehr als das Benzin in Österreich.

Der naheliegende Vergleich

Österreich, Deutschland und die Schweiz befinden sich, zumindest was die öffentliche Wahrnehmung angeht, oftmals auf einem Level. Tatsächlich gilt das nicht für die Benzinpreise. Im Vergleich zu Deutschland sind die beiden Nachbarländer mindestens 10 Cent günstiger im Preis. Während sich Deutschland um 1,60 €/Liter herumbewegt, sind Schweiz und Österreich eher im Bereich der 1,40 € unterwegs.


Flickr.com BY-SA ˆ mueritz

Besonders deutsche Reisende, die mit dem Auto unterwegs sind z.B. mit Ziel Gardasee, freuen sich auf die verhältnismäßig günstigeren Benzinpreise. Allerdings wird ihre Freude recht schnell getrübt. Denn Italien bewegt sich preislich mit 1,74 €/Liter dagegen noch über den deutschen Preisen und das obwohl der Steueranteil fast genauso hoch liegt wie der in Deutschland.

Tatsächlich ist es so, dass man billiger tankt, je weiter man nach Osten kommt. Wenn man dann in der russischen Föderation angekommen ist, zahlt man umgerechnet nur noch 0,75 € pro Liter. Allerdings sollte man sehr darauf achten, was getankt wird. Nicht immer ist der Sprit genau das, was das liebe Auto braucht und am Ende fährt man es sich vielleicht kaputt. Lange wird die Großmacht das Benzin nicht mehr so günstig anbieten können. Tatsächlich hat man festgestellt, dass den Russen das Benzin ausgeht oder genauer gesagt, ihre Ölquellen versiegen so langsam. Eine weitere starke Beeinträchtigung des Benzinmarktes steht uns dadurch bevor, auch Österreich wird hiervon betroffen sein.

Aber warum eigentlich steigt der Preis ständig? Tatsache ist, dass es nur wenige Ölvorkommen auf der Erde gibt und diese werden von den Ölbaronen kontrolliert. Auch wenn diese offiziell keine Preisabsprachen machen, so reagieren sie doch stets auf das, was der andere tut. So lange also keine wirkliche Alternative existiert, besteht quasi ein Monopol, das steigende Kosten unter anderem mit schwindenden Ressourcen begründet. Wobei allerdings auffällig ist, dass dennoch der Ölpreis an sich stabil bleibt und sollte dieser eigentlich nicht bei einer Verknappung des Gutes steigen? Als weiterer Grund wird der schwache Euro angesehen, denn das Rohöl wird in USD gehandelt. Ein Anstieg des Kurses verteuert somit zusätzlich den Einkauf der Raffinerien. Und natürlich richten sich die Preise auch nach der Nachfrage, was der Autofahrer alljährlich zum Beginn der Sommerferien beobachten kann.

Ein Übriges tun dazu noch die Steuern. Auch wenn immer wieder aus der Opposition nach Steuersenkungen verlangt wird, so wird sie doch nie umgesetzt, da dies für den Staat schwere Einnahmeeinbußen zufolge hätte. Denn schließlich fallen Mineralöl- und Ökosteuer in Höhe von 65,96 Cent pro Liter Benzin, bei Diesel sind es 47,43 Cent, sowie 19% an Mehrwertsteuer auf jeden einzelnen Liter Benzin an. In Österreich dagegen liegt die Mineralölsteuer bei sage und schreibe nur 44,2 Cent pro Liter und somit deutlich unterhalb der Beträge seiner Nachbarländer. Man könnte sagen, als Ausgleich dazu sind die motorbezogenen Versicherungssteuern allerdings höher.

Betrachtung

Wir haben ohne Probleme gemerkt, dass der Benzinpreis in allen Importländern, die keine eigenen Quellen haben, stetig steigt. Auch in Deutschland sehen die Autofahrer die 2 €-Marke quasi schon geknackt. Unter anderem deswegen sind die Deutschen so verrückt nach dem Thema „Erneuerbare Energien“, auch wenn dort teilweise große Benzinschleudern gefahren und produziert werden. Letztendlich sind die erneuerbaren Energien das, was für eine endgültige Lösung des Treibstoffproblems sorgen soll.

Konzepte der Zukunft sind etwa das 1-Liter-Auto oder gar das Elektroauto. Heute kann man bereits Autos mit Elektroantrieb erwerben, diese sind aber nach Aussage der eigenen Entwickler eher verbesserungswürdig als eine tatsächliche Langzeitalternative. Als eine gute Möglichkeit mit Sparpotenzial hat sich die Kombination aus Elektro- und Verbrennungsmotoren erwiesen. Vereint werden die Konzepte im so genannten Hybridmotor, der bereits heute in Serienautos wie etwa dem Toyota Prius installiert wird.

Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie hier!

#Treibstoff #Benzin #Vergleich #Europa #Venezuela #Türkei #Österreich



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