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Wirtschaft  13.12.2017 (Archiv)

Mensch und Wirtschaft weltweit

Ausblicke in die nahe Zukunft: Das Jahr 2017 geht zu Ende und das ist Grund genug, den Blick nach vorne zu richten. Denn die kommenden Jahre versprechen mehr grundlegende Veränderungen als je zuvor.

Der Aufmarsch neuer Technologien wird die Wirtschaft maßgeblich beeinflussen, und das in jeder Hinsicht.

Große Auswirkungen: Elektromobilität als treibende Kraft

Es ist noch nicht allzu lange her, da war das Elektroauto nicht mehr als ein gescheitertes Konzept, das in der Realität nichts zu suchen hatte. Doch dann kam ein gewisser Elon Musk und gründete Tesla und was anfangs belächelt wurde, hat bereits erste Gewinne geschrieben und sich inzwischen zu einem der größten und stärksten Trends der Welt entwickelt. Sämtliche Hersteller sind auf den Zug Elektromobilität aufgesprungen, viele neue Modelle stehen in den Startlöchern, die Infrastruktur wird ausgebaut und monatlich gibt es Fortschritte bei der Akku-Technologie.


   istock.com/imaginima

Die wirklich gute Nachricht ist, dass starke Strömungen wie diese durchaus mit den bisherigen Verhältnissen vereinbar sind. Damit sind etablierte Player in der Industrie gemeint, die in ihrem Portfolio genügend Breite und Spielraum haben, um das Spiel namens Zukunft erfolgreich mitzuspielen. Im Zusammenhang mit Tesla und der geplanten E-Revolution kommen da zunächst die eingesessenen Automotive-Dienstleister in den Sinn. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, können diese sehr optimistisch in die Zukunft blicken. Als Beispiel dient etwa RMIG, der Spezialist für Lochbleche, dessen Produkte auch in der neuen Automobilwelt gefragt sein werden, etwa für den Einsatz in Sound-Anlagen oder Lüftungsöffnungen im äußeren Blechkleid.

Ganz ähnlich sieht es bei Herstellern von Reifen, Bremsen, Reinigungsmitteln oder Zubehörteilen aus: Sie alle werden weiterhin ihren Platz in der Versorgungskette finden und vermutlich sogar noch wachsen können.

Energie als übergeordnetes Thema für die Zukunft

Eine Ebene höher werden dann die größeren Zusammenhänge sichtbar. Damit Elektroautos wirklich sauber sind, muss natürlich die Stromerzeugung revolutioniert werden. Die Abkehr von fossilen Energiequellen ist notwendig, erneuerbare Energien müssen effizienter werden. Jegliche Entwicklungen in diesem Themengebiet gehen jedoch weit über die Automobilbranche hinaus. Schließlich ist die gesamte moderne Welt von Energie, allen voran von Strom, abhängig. Das Privatleben ist also ebenfalls betroffen und neue Lösungen wie Solaranlagen auf dem Dach und Speicher im Keller sind längst im Kreislauf angekommen.

Dennoch verlangen auch sie nach weiterer Optimierung, da das Kosten-Nutzen-Verhältnis für viele Verbraucher noch nicht überzeugend genug ist. Immerhin lohnt es sich bereits, bei Neubauprojekten oder großen Sanierungen auf die Energieeffizienz zu achten, da dies bei der Baufinanzierung für große Rabatte sorgt. Auch das ist natürlich kein Zufall, denn auf dem Weg zur angepeilten Energiewende sind nachhaltige Lösungen in allen Bereichen unbedingt notwendig. Mit finanziellen Anreizen erhalten Verbraucher genügend Motivation, um einen Beitrag zu leisten.


   istock.com/PhonlamaiPhoto

Überhaupt wird die Art, wie die Menschen wohnen und leben, in den kommenden zehn Jahren große Veränderungen erfahren. Neben energieeffizienten Häusern, die im Optimalfall ganz ohne externe Versorgung auskommen, geht es dabei auch um künstliche Intelligenzen, die als digitale Mitbewohner einziehen. Smart Home ist dabei das Stichwort und erneut ist es kaum möglich, eine klare Trennlinie zwischen Wirtschaft und Privatleben zu ziehen. Denn letztendlich geht es immer um Automatisierung: Was der Computer zuhause beim Heizkreislauf, den Jalousien oder der Alarmanlage zu leisten imstande ist, das wirft er in den Fabriken und Büros dieser Welt ebenfalls in die Waagschale.

Als Konsequenz dieser erstaunlichen Fähigkeiten ist das wohl wichtigste Thema für die Zukunft der Zivilisation klar definiert. Denn zwangsläufig wird die Automatisierung dazu führen, dass Menschen in immer weniger Jobs benötigt werden. Selbst die Luft wird für die maschinengesteuerten Arbeiter keine Grenze darstellen, wie erste Projekte bereits zeigen.

Eine massenhafte Arbeitslosigkeit kann jedoch nicht das Ziel sein – zumindest nicht ohne einen sozialverträglichen Ausgleich. Moderne Gesellschaftsmodelle wie das bedingungslose Grundeinkommen, das etwa durch die Besteuerung von Computer-Arbeitskräften finanziert werden könnte, sind schon längst im Gespräch. Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft werden bei diesem Thema enger denn je zusammenarbeiten müssen, da die Konsequenzen dieser Entwicklung eine größere Tragweite haben werden, als alles, was die moderne Zivilisation bislang erlebt hat. Die Zukunftsvision, dass die Weltbevölkerung als Ganzes vom Fortschritt profitiert, setzt nicht nur Kreativität und Schaffenskraft voraus, sondern auch Kompromissbereitschaft und Dialogfähigkeit.

Es zählt nur das Gesamtbild

Die Marschroute für kommende Lösungen ist also unmissverständlich. Nachhaltig müssen sie sein, überzeugend sowohl alleine als auch im gesamten Bild betrachtet. Diese Anforderungen sind natürlich nicht gerade niedrig, doch am Erfolg oder Scheitern dieser Herausforderung müssen sich gerade die gestandenen Wirtschaftsgrößen messen lassen.

Immerhin scheint der Wille da zu sein und auch dafür sind Elektroautos das beste Beispiel. Noch vor wenigen Jahren, als Tesla längst weltweit bekannt wurde und eifrig an weiteren Modellreihen baute, ließen es die Manager von BMW, Daimler und Co. nicht an Verweigerung und Ignoranz vermissen. Von solchen Tönen ist heute jedoch nicht mehr viel zu hören, wenn auf der Jahreshauptversammlung ein Zukunftsplan, in dem fast nur noch E-Modelle vorkommen, präsentiert wird.

Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie hier!

#Zukunft #Gesellschaft #Wirtschaft #Energie



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