Journal.at   16.5.2022 17:32    |    Benutzerkonto
contator.net » Business » Journal.at » Aktuelles » Journal Wirtschaft  
 

Wir brauchen Cookies, siehe unsere Datenschutzerklärung.















Neueste Artikel

Briefe: Porto 2022 in Österreich
Twitter an Elon Musk verkauftWegweiser...
Parteiisch und demokratiegefährdend
Coinpanion erfolgreich
Das Internet wird teuer, wenn das Monopol Preise festsetzt
Lieferketten straucheln
Preise in UK steigen ungehalten
Hunde und Risikofreude
Mrd. Dollar auf russischen Bankkonten
Inflation in der Mittelschicht
mehr...








Elektro-Maserati


Aktuelle Highlights

EQS SUV


 
Journal.at Journal Wirtschaft
Aktuell  02.03.2022

Hunde und Risikofreude

Konsumenten, die in der Werbung einen Hund sehen, zeigen sich bei darauffolgenden Entscheidungen risikofreudiger. Jene, die mit einer Katze konfrontiert waren, agieren eher vorsichtiger.

Das zeigt eine im 'Journal of Marketing' erscheinende Studie. Auch der direkte Kontakt mit entsprechenden Haustieren hat demnach eine vergleichbare Wirkung. Werbetreibende sollten also Hunde und Katzen nur in Verbindung mit jeweils zu deren stereotypen Wesen passenden Botschaften nutzen und auch Werbung, die auf Hunde- oder Katzenbesitzer abzielt, entsprechend gestalten.

Die meisten Menschen mögen Haustiere, in den USA etwa gibt es in gut zwei Dritteln aller Haushalte zumindest eines. Hunde und Katzen sind am gängigsten und nicht zuletzt deshalb auch in Popkultur, Medien und Werbung beliebt. Die aktuelle Studie befasst sich daher damit, wie der Kontakt mit Tieren - entweder direkt oder in Form eines Werbemaskottchens - die Entscheidungen von Konsumenten beeinflusst. Das Ergebnis: Hunde bringen Verbraucher dazu, Ziele eifriger zu verfolgen und bei Entscheidungen größere Risikobereitschaft zu zeigen, während Katzen sie vorsichtiger und eher risikoavers machen.

'Diese Effekte treten auf, weil Erfahrungen mit Haustieren die Verbraucher an stereotype Temperamente und Verhaltensweisen der Spezies erinnern', meint Lei Jia, Marketingprofessor an der University of Massachusetts Lowell. Das gilt ihm und seinen Kollegen zufolge für verschiedenste Produkte oder Dienstleistungen. Daher sei es in Werbung, die auf Tiere setzt, wichtig, die Stereotypen auch zu bedienen. 'Der Eiferaspekt des Hundes oder der Vorsichtsaspekt der Katze sollten hervorgehoben werden. Sonst werden die beabsichtigten Effekte der Darstellung von Haustieren in Werbung möglicherweise nicht erreicht', sagt Yuwei Jiang, Marketingprofessor an der Hong Kong Polytechnic University.

Einerseits legen die Studienergebnisse nahe, dass Tiere nur in Werbung mit zu ihrem steretypen Wesen passenden Botschaften vorkommen sollten. Wer beispielsweise Aktien verkaufen will, wird mit einem risikofreudigen Hund eher Erfolg haben. Wer dagegen Versicherungen anbietet, dürfte mit einer vorsichtigen Katze besser fahren.

Andererseits sollten Marketer die Erkenntnisse auch berücksichtigen, wenn sie Tierhalter als Zielgruppen ansprechen wollen. Wer Hundebesitzer adressieren möchte, dürfte mit Botschaften erfolgreicher sein, die sich darum drehen, was ein Produkt oder eine Dienstleistung fördern kann. Bei Katzenbesitzern ist wahrscheinlich besser, darauf einzugehen, was es verhindert. 'Wichtig ist, das unsere Ergebnisse zeigen, dass das auch gilt, wenn beworbene Prudukte und Dienstleistungen nichts mit Tieren zu tun haben', betont Xiaojing Yang, Marketingprofessor an der University of South Carolina.

pte/red

Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie hier!

#Werbung #Tiere #Bilder #Studie #Psychologie



Newsticker per eMail oder RSS/Feed!

Auch interessant!
Kontext statt Personalisierung
Gut gestaltete und personalisierte Werbung findet zwar mehr Beachtung, kontextualisierte Anzeigen und Vid...

Wahlwerbung, die nur eigene Fans erreicht
Wahlwerbung in den USA bewegt fast ausschließlich die Anhänger der eigenen Partei. Es gelingt ihr nicht, ...

Fette Werbung
Personen mit Fettleibigkeit neigen laut einer Studie der University of British Columbia eher dazu, stärk...

Business: Fotografie
'Professionelle Porträts von Menschen und Marken' ist der Subtitel des Buches von Alexander Klebe, der da...

Frauen machen Männer asozial!
Genauer gesagt: Werden sexy Frauen in der Werbung eingesetzt, sind Männer weniger bereit, für andere zu s...

Rabatte zur Kundenbindung
Eine alte Weisheit im Marketing: Kunden, die bereits in der Kundendatenbank stehen, sind die 'billigsten'...

Forum: Ihre Meinung dazu!

[AufZack Talk] [Forum]     
Ins Forum dazu posten...
Betreff/Beitrag:

   






Top Klicks | Thema Aktuell | Archiv

 
 

 


Stream und Konferenz: Besser wirken


Lotus Eletre SUV


Der Wolf und der Löwe im Kino


Drohnen-Cabrio


Dr. Google gefährlich


Citroen C5 Facelifting


Infected Rain


Essen Motor Messe 2021

Aktuell aus den Magazinen:
 Moskwitsch statt Lada/Renault Renault zieht sich aus Russland komplett zurück
 CO2 durch Homework Klima wird durch Home-Work nicht verbessert
 Dreifachjackpot und Zweifachjackpot Mehrfacher Topf im ersten und zweiten Rang!
 Edge vor Safari Chrome-Browser weiterhin weit in Führung
 Porto 2022 Briefe werden in Österreich teurer

contator.net im Überblick:
 Webnews  WebWizard | Bundesland.at | Wien-Tipp.at | NewsTicker
 Business  Journal.at | Anfrage.net | plex | Seminar.At | BizTipp
 Auto  Auto.At | TunerAuto.At | OldtimerAuto.At | AutoTalk.At | AutoGuide.At | AutoBiz.At
 Freizeit  Style.at | Famili.at | Kinofilm.at | Musical.at | heavy.at | grlz | WitzBold | Advent.At
 Shopping  anna | Shoppingcity.at | SchatzWelt Gewinnspiele | Prozente.net Gutscheine
 Community  AufZack! | Flirtparty | Player | Schmuddelecke

Rechtliches
Copyright © 2022    Impressum    Datenschutz    Kontakt    Sitemap    Wir gendern richtig!
Tripple