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Politik  07.01.2014 (Archiv)

Schlechte PR in Wien

Die ruhigen Tage über Weihnachten und Neujahr werden gerne genutzt, um unauffällig Unerwünschtes umzusetzen. Die Stadtpolitik in Wien wollte das scheinbar auch wieder so machen.

Es geht - wieder einmal - um die Mariahilfer Straße. Die glücklose Verkehrstadträtin Vassilakou will wohl mit aller Macht doch noch ein Ergebnis provozieren, das sie nicht komplett blamiert. Und so wurde im Rahmen der geplanten Anrainerbefragung, zu denen Umfragen ein knappes 'Nein' zu den Plänen prognostizieren, eine PR- und Werbekampagne geplant.

850.000 Euro Budget (Steuergeld!) für eine Kampagne, die nur 50.000 Bewohner rund um die betroffene Straße betrifft, sind schon gewaltig. Insbesondere, nachdem die Stadt ohnehin gerade erst ihren Kommunikationsetat vergeben hat und dort viele Millionen Euro ausgibt - für Medien, die eben jene Kommunikation abdecken müssten. Die ehemalige Kritik der Grünen (die selbst auch noch einmal 100.000 Euro in eigene Kampagnen stecken) an dieser Werbepolitik der Stadt scheint verflogen, wenn es um eigene Anliegen geht...

Umfrage 2014 bei den Anwohnern

Meinungsumfragen wurden im Gebiet bereits gemacht, das Ergebnis war hier mit einem Überhang der Gegner der grünen Änderungen gegeben. Ab 17. Februar wird im 6. und 7. Bezirk offiziell abgestimmt, da gehen die Briefe an die betroffenen Personen. Ein Ergebnis soll am 6. März fest stehen, bis dahin werden die beiden Bezirke wiederum über eine halbe Million für die Durchführung ausgegeben haben.

Stimmberechtigt werden 50.000 der 70.000 Anwohner sein, darunter 7.000 EU-Inländer. Die mehrheitlich wohl gegen die Änderungen eingestellten Geschäftsleute der Einkaufsstraße (siehe Links unterhalb) dürfen nicht mitstimmen.



So manche Kritiker dieser Politik vermuten hinter den Geldflüssen auch mehr als 'nur' die Frage der Mariahilfer Straße. Die Staatsanwaltschaft wurde aufgrund Korruptionsverdacht und illegaler Parteienfinanzierung bereits eingeschaltet. Die VP-Opposition rund um Manfred Juraczka empfiehlt überhaupt gleich 'Beruhigungspillen' statt der Geldverschwendung, um die Angstzustände im Rathaus auszuräumen. Wir empfehlen einen simplen Brief an die von der Befragung betroffenen Anwohner mit den Informationen zur Wahlmöglichkeit - das dürfte ebenfalls den Großteil der Kosten sparen helfen.

Oder wir sparen uns auch das und geben die rund 30.000 Euro, die eine solche Aussendung kosten würde, für die Gruft. Das wäre wenigstens eine sinnvolle Investition in die Mariahilfer Straße. Doch Vernunft ist oft keine Kategorie in der Politik, man darf sich also eher auf weitere Großbaustellen auf der Einkaufsstraße einstellen, die dann noch einmal ein Vielfaches der Befragung kosten werden.

Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie hier!

#Wien #Korruption #Geld #Steuern #Befragung



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