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Recht & Steuern  27.01.2017 (Archiv)

Werbeabgabe auf Internet

Kerns Plan A (von Minister Drozda nun zu konkretisieren) und Schellings Plan Würstelstand führt vor Allem zu neuen Steuern.

Die Heiße Wurst sind die Steuerabgaben von Google, Facebook und Amazon in Österreich bzw. deren Ausbleiben. Das soll geändert werden. Man will dazu auf Möglichkeiten zurückgreifen, die die Besteuerung bei der Leistungserbringung bzw. Wertschöpfung ansiedeln sollen - damit wäre das Verschieben der Steuerpflicht in Oasen verhindern. Gute Sache, doch die Regierung plant zusätzlich auch gänzlich andere Dinge unter gleichem Titel, die eigentlich nur die Steuerlast weiter ins Unerträgliche verschieben.



So soll die Werbeabgabe, also die 5%-Steuer auf Werbung, auch auf das Internet ausgedehnt werden. Das ist jene Steuer, die nicht nur wenig Geld einbringt, sondern auch noch die Wirtschaft direkt dort schädigt, wo sie eigentlich gefördert gehört - bei Medien und im Marketing. Diese Abgabe wurde bewusst nicht im Internet eingehoben, da hier die Alternative im Ausland zu nahe liegt. Kommt die Steuer, geht das Geld einfach ins Ausland statt nach Österreich. Nun steht aber genau das wieder im Plan, treibende Kraft scheinen die Printmedien zu sein. Man hole das Geld aus dem Internetz und schütte es via Presseförderung an die analogen Medien, so der wenig fromme Wunsch. Im Rahmen der Google-Besteuerung soll diese freche Marktverfälschung nun durchgepeitscht werden.

Steuerlast und Medienmacht

Spannend wird auch der Wunsch nach Besteuerung von Tauschgeschäften. Das 'Daten gegen kostenlose Web-Dienste', also das Geschäftsmodell von Facebook und Google, soll zu Steuern führen. Wie man hier bewerten und besteuern will, ist allerdings nicht bekannt. Insbesondere, da die Daten erst viel später und komplett unabhängig von der Datensammlung mit Werbung zu Geld werden, dort dann aber ohnehin besteuert werden bzw. besteuert werden sollen. Will man hier bewusste Marktverzerrung und -Abschottung schaffen?

Klingt alles eher nach einem Plan Trump, den die Regierung hier verfolgt. Schlagworte, Fehlentscheidungen, Fakes und Undurchdachtes reihen sich aneinander - dass das keineswegs bedeutet, dass die Wünsche bald schubladisiert werden, hat aber schon die Registrierkassen-Gegenfinanzierung der selbigen Regierung gezeigt. Sie scheint lernresistent, sofern es sie überhaupt noch lange in der Form gibt.

Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie hier!

#Werbeabgabe #Google #Internet #Facebook #Steuern



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