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Wirtschaft  17.01.2024

KI und Management

Die Integration von generativer Künstlicher Intelligenz (KI) in Service-Teams erhöht die Anforderungen an das mittlere Management im Finanzdienstleistungsbereich und möglicherweise nicht nur dort.

Das zeigt eine Studie von Forschern der Universität Ostfinnland. Vor allem im Finanzbereich hat sich KI schnell durchgesetzt. KI-Anwendungen leisten dort einen großen Teil der Routine-Arbeiten, die zuvor Menschen erledigten. Viele Fachleute im Dienstleistungssektor arbeiten in Teams, die sowohl Menschen als auch KI umfassen, was neue Erwartungen an Interaktionen, menschliche Beziehungen und Führung weckt, so Expertin Jonna Koponen.

Gemeinsam mit ihrem Team hat Koponen 25 erfahrene Manager befragt, die bei einem führenden skandinavischen Finanzdienstleistungsunternehmen beschäftigt sind. Die Ergebnisse zeigen, dass die KI-Integration in Service-Teams ein komplexes Phänomen ist, das neue Anforderungen an die Arbeit des mittleren Managements stellt und einen Balanceakt angesichts neuer Herausforderungen erfordert.

Koponen: 'Die Arbeitsproduktivität steigt, wenn Routine-Aufgaben an KI übergeben werden. Andererseits macht ein schneller Wandel die Arbeit anspruchsvoller und die KI-Integration macht es erforderlich, ständig Neues zu lernen. Die Abwechslung bei den Arbeitsaufgaben nimmt zu und Manager können ihre Zeit besser auf die Weiterentwicklung der Arbeit und auf Innovationen konzentrieren. Überraschenderweise nehmen auch neue Arten von Routine-Arbeiten zu, da die Operationen überwacht und KI überprüft werden müssen.'

Auch die sozialen Merkmale des mittleren Managements ändern sich, da die am Arbeitsplatz eingesetzte KI nicht nur als technische Hilfsmittel, sondern sogar als Kollegen wahrgenommen werden. Letzteres lässt sich vor allem dann beobachten, wenn höher entwickelte KI-Arten, wie etwa Chatbots, eingesetzt werden. Manchmal bekommen Chatbots sogar Namen. Andererseits sind manche Mitarbeiter besorgt, ob sie ihre Arbeitsplätze behalten können, wenn KI sie ihnen möglicherweise streitig macht. Deshalb lehnen manche die KI-Einführung ab.

KI hat laut der Studie auch eine ethische Seite. So müssen Manager abwägen, ob Entscheidungen, die die KI trifft, fair sind. Zudem scheitere KI bei Motivation und Inspiration von Team-Mitgliedern. Das sei weiterhin Sache des Managements. 'Deshalb sollte bei der Auswahl neuer Manager, bei denen die Führung von Teams mit Künstlicher Intelligenz im Vordergrund steht, Wert auf Interaktionsfähigkeit und Empathie gelegt werden', so Koponen.

CEOs nicht auf KI vorbereitet

Die immer größer werdenden Herausforderungen durch Künstliche Intelligenz (KI) und Klima-Auflagen bereiten immer mehr CEOs in Bezug auf die Resilienz der Unternehmen Sorgen. Viele bezweifeln sogar, dass diese die nächsten zehn Jahre überstehen werden, wenn sie sich nicht grundlegend neu aufstellen. Das zeigt eine Umfrage der Beratungsgesellschaft PwC. 45 Prozent der Manager sind in dieser Hinsicht nachdenklich gestimmt. Im Vorjahr waren es noch 39 Prozent.

Die Umfrage unter rund 4.700 CEOs weltweit wurde zum Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums in Davos in der Schweiz veröffentlicht, wo sich die Eliten aus Wirtschaft und Politik treffen. Sie zeichnet ein gemischtes Bild der kommenden Jahre. Von den Führungskräften sind 38 Prozent hinsichtlich der Zukunftsaussichten der Wirtschaft optimistisch, verglichen mit 18 Prozent in 2023, als die Welt mit hoher Inflation, schwachem Wachstum und steigenden Zinsen konfrontiert war.

Laut der 'PwC Global CEO Survey' ist die Sorge der CEOs, dass es einen wirtschaftlichen Abschwung gibt, von einem Rekordhoch von 73 Prozent im vergangenen Jahr auf 45 Prozent gesunken. Auch die Risiken eines geopolitischen Konflikts werden nicht mehr so hoch eingeschätzt, und das trotz der Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten sowie der Angriffe der Huthi-Rebellen im Jemen auf Handelsschiffe im Roten Meer.

Viele CEOs sagen, dass sie versuchen, ihre Unternehmen gegen die neuen Herausforderungen zu wappnen, aber politische Vorgaben und mangelnde Qualifikationen der Arbeitnehmer machten das schwer. 'Dies ist ein Jahr des Wandels', sagt Bob Moritz, globaler Vorsitzender von PwC. Es gelte, die Einführung generativer KI zu beschleunigen und die Herausforderungen und Chancen des Klimawandels zu bewältigen.

Künstliche Intelligenz wird sowohl als Möglichkeit zur Rationalisierung von Geschäftsabläufen als auch als Gefahr angesehen. Mehr als die Hälfte der CEOs glaubt, dass KI Produkte oder Dienstleistungen verbessern wird, aber 69 denken, dass ihre Mitarbeiter geschult werden müssen, um Fähigkeiten für den Umgang mit der sich entwickelnden Technologie zu erwerben. Sie fürchten zudem, dass KI Cyber-Sicherheitsrisiken und Fehlinformationen erhöht.

pte/red, Bild: Mediaparts/Adobe Stock AI

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#Management #KI #AI



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